Mittwoch, 31. Januar 2018

Solare Gewinne

Ein kleiner aber feiner Unterschied zwischen einem Passivhaus und einem Niedrigenergiehaus besteht darin, die Sonnenenergie im Winter zur Erwärmung des Hauses zu nutzen.
Ein Passivhaus hat große Fenster im Süden. Die langen Sonnenstrahlen der tief stehenden Sonne im Winter dringen in die Räume durch die Südfenster ein und erwärmen das Haus. Das sind die passiven solaren Gewinne im Winter und deswegen heißt das Haus - ein Passivhaus.

Es hört sich gut an, aber wirkt es wirklich? Wie viel Sonne gibt es im Winter?

Paradoxerweise funktioniert ein Passivhaus umso besser je kälter es wird. Wir alle genießen frostige und zugleich sonnige Wintertage. Ein paar intensive Sonnenstunden reichen vollkommen aus um ein Passivhaus zu erwärmen. Dagegen braucht das Haus etwas Heizenergie, wenn der Himmel bedeckt ist.

Gestern war der sonnigste Tag im Januar. zu Hause war es schön warm.
Der heutige Tag ist dagegen grau, ohne Sonne.

ich will Euch zeigen, wie sich die Sonne auf unsere Energiebilanz ausgewirkt hat.

1. Natürlich hat die Photovoltaikanlage viel Strom produziert. Dank dem großen Speicher nutzen wir den Strom bis heute Abend. es ist uns das erste Mal in diesem Jahr gelungen die ganze Nacht bis zum Vormittag nur mit dem Solarstrom zu überbrücken. unser Autarkiegrad ist heute auf 98% gestiegen und das im Januar!

2. das ist nur deswegen möglich gewesen, weil sich das Haus gestern durch die Sonne aufgewärmt hat und die Wärme zu Hause geblieben ist. Die Wärmepumpe war danach fast 20 Stunden außer Betrieb. Nur mittags hat sie das Brauchwasser erwärmt. die Zimmertemperatur betrug heute noch 24 Grad, ohne Heizung und ohne Sonne (sie war gestern da).

hier sind die Daten vom heutigen bewölkten Tag.












Montag, 22. Januar 2018

Jahr 2017

Es gibt Unterschiede in der Auswertung der Photovoltaikanlage und des Stromzählers.
Die PV Anlage hat am 19.08.2017 angefangen den Strom zu produzieren.

Der Zweirichtungszähler kam am 28.08.2017 dazu.

Die Stromabrechnung vom Energieversorger umfasst noch die Zeit vor der PV Anlage, also seit dem 17.07.2017. dazu wurde der Dezember Stromverbrauch geschätzt und ist knapp 300 kWh zu wenig berechnet worden.

Ich hoffe, Ihr kommt nicht durcheinander.






September 2017

ich habe die Daten vom September 2017 in einem anderen Beitrag bereits gepostet.
um sie leichter zu finden, stelle ich hier noch die Auswertung vom Stromspeicher zur Verfügung.








Sonntag, 21. Januar 2018

Stromabrechnung 2017

Es kommt selten vor, dass sich jemand auf die Post vom Energieversorger freut.
Ich wartete gespannt auf die (Halb-)Jahresabrechnung für 2017.

Dazu folgende Geschichte. Ursprünglich wurden die Abschläge von 200 Euro monatlich angesetzt, da wir mit einer Wärmepumpe das Haus beheizen und das Warmwasser bereiten. Daraufhin habe ich beim Stromversorger angerufen und die Raten auf 50 Euro gesenkt. Die Dame am Telefon war leicht entsetzt, stimmte aber zu.

Laut der Jahresabrechnung werden 44 Euro monatlich für den Strom im nächsten Jahr abgebucht.
Warum so viel?

Im Sommer war unsere Photovoltaikanlage noch nicht im Betrieb. Der Hochbetrieb auf der Baustelle verbrauchte viel Strom, das Estrichprogramm der Wärmepumpe und die Lufttrockner inklusive.

Andererseits gab es kaum Sonne im Dezember. Der Dezember war der dunkelste seit 35 Jahren. Dementsprechend stieg der Verbrauch in die Höhe.
Im Januar sehen die Statistiken schon viel besser aus.

Hoffentlich werden wir Ende Dezember 2018 weniger Strom verbraucht haben, als die Hochrechnung des Stromversorgers.
Später müssen wir noch die Tarife vergleichen und eventuell den Stromanbieter wechseln.

Zum Schluss konnten wir mittels eines Diagramms unseren (externen) Strombedarf mit denen anderer Haushalte (Achtung ohne Wärmepumpe!) vergleichen. 

Dank dem Passivhaus und der Photovoltaikanlage haben wir niedrige Nebenkosten.
44 Euro/Monat für die Heizung, das Warmwasser und die Elektrizität zusammen bei 156 m2 Wohnfläche und etwa 23-24 Grad Temperatur zu Hause. Vor dem Umzug haben wir alleine für die Elektrizität 50 Euro monatlich und zusätzlich noch die Gasrechnung zahlen müssen.

Zusammenfassung:
Der Strombezug                 07.-12.2017 -    1240 kWh -    403,46 Euro
Die Stromeinspeisung   28.08.-12.2017 -    912 kWh -      111,26 Euro

Die gesamten Energiekosten für 6 Monate:  292,20 Euro also 48,7 Euro pro Monat


Wir sind heute schon zufrieden  😊
😃









Mittwoch, 3. Januar 2018

Dezember 2017

Uff. Der ertragsschwache Dezember ist hinter uns.

Ausgerechnet an den beiden sonnigsten Tagen bedeckte eine dicke Schneeschicht unsere Photovoltaikanlage (03.-04.12.). sonst gab es Wolken und Regen ohne Ende.

Zum Glück werden die Tage im Januar immer länger 😊

Nach diversen Störungen läuft unsere Wärmepumpe endlich rund. Sie wurde neu reguliert und arbeitet jetzt viel effizienter.

Wir hätten vermutlich die Temperatur zu Hause etwas reduzieren können um Strom zu sparen. 😏
Was soll's - es ist unser erster Winter im Passivhaus 😁

Dementsprechend sehen die Daten aus:



die durchschnittliche Temperatur im Wohnzimmer 
Statistik made by Fibaro (unser Smart Home System),




Quelle: Kundenportal von E3/DC (unser Stromspeicher)




Unser Stromzähler: Wir haben 786 kWh innerhalb von 125 Tagen vom Stromversorger bezogen 😪



862 kWh wurden innerhalb von 125 Tagen eingespeist.

Obwohl der Stromzähler erst Ende August eingesetzt wurde, beenden wir das Jahr 2017 mit einem energetischen Plus von 76 kWh - Heizung, Warmwasser und Elektrizität inbegriffen 😀

Wir wünschen allen Blogbesuchern viel Sonne und Spaß (vielleicht beim Bauen) in 2018!

Neuigkeiten August 2024

 Ich habe mich seit vielen Monaten nicht gemeldet. Ehrlich gesagt bin ich gar nicht auf die Webseite gegangen 🙈 umso erstaunlicher bin ich ...