Sonntag, 8. Juli 2018

Terrasse

Gute Nachrichten. Unsere Terrasse ist fertig. 😊
Das Ergebnis gefällt uns sehr gut.
Es ist eine BPC massiv Diele, also ein Verbundwerkstoff aus Bambus und Kunststoff.
Die BPC Dielen sind wie WPC pflegeleicht. Die Terrasse mit Dielen konnte auf Fenster Niveau gebaut werden.
Demnächst müssen wir noch unsere Erde verteilen und so das Grundstück ein wenig auffüllen.
Die Fotos zeigen den Baufortschritt







































































Dienstag, 3. Juli 2018

Juni 2018

Ich bin etwas spät dran mit der Juni-Auswertung.
Die Sonne hat natürlich für gute Erträge gesorgt. Wir haben nur 3,3 kWh vom Netz bezogen. Irgendwie verirren sich immer ein paar Watt in unsere Richtung, auch wenn es nicht nötig ist. Trotzdem haben wir 99% Autarkie erreicht.

Die erste Halbzeit ist um. Wir zeigen noch zusätzlich die Statistik für die ersten 6 Monate. Sollte sich jemand wundern, warum der Verbrauch im Mai und Juni so hoch ist: ich habe die Kühlfunktion der Wärmepumpe ausprobiert. Eine Luft-Wasser Wärmepumpe verbraucht bei der Kühlung mehr Energie als eine Sole (Erdwärme) Wärmepumpe. Als die Temperatur gut abgesunken ist, hat sich meine Familie beschwert. Es wurde zu frisch zu Hause. Daraufhin habe ich die Kühlfunktion ausgeschaltet.

76% Autarkie im halben Jahr ist einerseits zu wenig, andererseits zeigt uns der 588 kWh - Strombezug aus dem Netz und der gesamte Energieverbrauch für die Heizung, das Warmwasser und den Haushaltsstrom - 2487 kWh, dass wir auf dem guten Weg sind.

Ich rechne hier nur die laufenden Energiekosten auf.
Die Finanzierungskosten für das Haus und die sämtlichen Anlagen kommen natürlich hinzu.

Wir haben 588 kWh innerhalb der 6 Monaten vom Grundversorger bezogen x 0,29 Euro = 170,52 Euro
3144 kWh wurden eingespeist x 0,1220 Euro = 383,56 Euro
Wir sind momentan bei 213,04 Euro im Plus.


der Stromverbrauch im Juni



die Stromproduktion im Juni



der Stromverbrauch vom Januar bis Juni




Die Stromproduktion vom Januar bis Juni




Dienstag, 5. Juni 2018

Mai 2018

Es war wirklich ein heißer Monat, die Sonne pur. Zum Glück waren wir nicht von den starken Gewittern und Überschwemmungen betroffen.

Dementsprechend stieg die Stromproduktion. Unser Verbrauch ist auch gestiegen, da wir die Kühlfunktion der Wärmepumpe eingeschaltet haben.

Gegen die Hitze im Haus werden folgende Maßnahmen ergriffen:

1. wir verschatten die Fenster, wo sich die Sonne gerade befindet. damit es automatisch funktioniert, kann man an der Fassade Lux Sensoren anbringen und sie mit dem Smart Home System verbinden. 

2. tagsüber wird die Lüftungsanlage auf niedrigere Stufe eingestellt. in der Nacht und morgens früh auf hohe Stufe um das Haus durchzulüften. man kann natürlich auch die Fenster öffnen. Durch die Fenster kommen die Mücken ins Haus. die Lüftungsanlage sorgt für die frische Luft zu Hause, es ist nicht stickig oder muffig. es ist echt angenehm im Vergleich zu unseren alten Wohnungen.

3. die Wärmepumpe hat eine Kühlfunktion. über den Fußboden wird die Wärme abtransportiert. es ist keine klassische Klimaanlage. der Wirkungsgrad hält sich in Grenzen. daher muss man in erster Linie dafür sorgen, dass nicht zu viel Sonne ins Haus reinkommt. 
Ich müsste demnächst die Kühlfunktion der Luft-Wasser Wärmepumpe für längere Zeit ausschalten um zu vergleichen, ob und in wie weit die Temperaturen zu Hause steigen würden. 

Im Mai haben sich 5 kWh vom Netz ins Haus verirrt. der Autarkiegrad liegt bei 99%. Sonst haben wir natürlich starke Überschüsse, die man am besten für ein Elektroauto gut gebrauchen könnte. leider haben wir noch keins.

Ich poste die Statistik für Mai und für das Jahr 2018 (Stand vom 01.01.2018-05.06.2018). 
Ansonsten gibt es die aktuellen Fotos von unserem Stromzähler. Der Zähler wurde vor 280 Tagen (Ende August 2017) montiert. Da wir nur eine Wärmepumpe und keine Kessel/Kamine haben, zeigt er unseren gesamten Energiebezug vom Netz für die Heizung, das Warmwasser und die Elektrizität.

Unsere Energiekosten seit Ende August 2017 (280 Tage):
der Strombezug: 1356 kWh x 0,29 € = 393,24 Euro
die Einspeisevergütung: 3074 kWh x 0,122 € = 375,028 Euro
Insgesamt belaufen sich die Heiz-, Warmwasser- und Elektrizitätskosten für das 4 Personen Haushalt im 156 m2 großen/kleinen Haus auf 18,21 Euro für 9,33 Monate. 
Wahrscheinlich kommen wir im Sommer auf den finanziellen Plus. 
Energetisch gesehen ist das ja ein Plusenergiehaus. 😊
Tja, das Wasser kostet mehr. 
Natürlich müssen wir das Haus und die Installationen noch abbezahlen. 

In der Zwischenzeit denke ich darüber nach, wie können wir das Haus zu vertretbaren Kosten auf 100% Autarkie bringen. Ich will mich nicht vom Netz trennen, denn dann könnten wir unsere Überschüsse nicht mehr einspeisen. Ich brauche gute Lösungen um unseren Autarkiegrad zu steigern und gleichzeitig den Eigenverbrauch sinnvoll zu erhöhen. 

Zwei gute Nachrichten noch:
- ich fahre endlich zu der Intersolar nach München 20.-22.06.2018. 
soll ich über die Messe berichten? ich freue mich jedenfalls sehr
- unsere Terrasse wird gerade aufgebaut. sobald sie fertig ist und hoffentlich schön aussieht, kann ich etwas anderes zeigen als nur die (langweiligen?) Statistiken 😂




Mai 2018





 Jahr 2018







Der Strombezug aus dem Netz innerhalb der 280 Tage




Die Stromeinspeisung innerhalb der 280 Tage


Dienstag, 1. Mai 2018

April 2018

War das der wärmste April bis jetzt?

Wir haben jedenfalls die Heizung bereits im März ausgeschaltet. 

Das tückische an einem Passivhaus ist es: die Sonne scheint draußen, drinnen ist es wohlig warm. man denkt sich, es müsste doch auch draußen schön warm sein. dann gehen wir raus und ZONK - es ist kalt! seitdem checken wir die Außentemperatur auf dem Handy 😆

ein Altbau braucht etwas mehr Zeit um sich zu erwärmen. es ist die Phase, wo die Heizung nicht mehr läuft und morgens friert man ein wenig beim Anziehen. das haben wir nicht und ich bin froh darüber: aus der Heizsaison direkt in den Sommer. 

Bei den hohen Temperaturen draußen mussten wir die Fenster gut verschatten.
Ich habe den Smart Home System bemüht und zwei Szenen geschrieben.
Vormittags werden die großen Fenster im Osten verschattet und nachmittags schließen die Süd-Rollläden automatisch. Da unsere Zimmer von zwei Seiten Fenster haben, gibt es noch genug Tageslicht im Raum. 
Bei der Hitze wird die Lüftungsanlage morgens und in der Nacht auf höhere Stufe gestellt oder wir öffnen einfach die Fenster. Die Verschattung und Lüftung sorgen für angenehme Temperaturen drinnen.
Hoffentlich wird die Taktik im Hochsommer aufgehen. 

Zurück zum Verbrauch im April
Bei dem Wetter hat unsere 9,76 kWp PV Anlage insgesamt 1177 kWh Solarstrom produziert. 
Nur ein Tag war stark verregnet.

Der gesamte Hausverbrauch betrug 307 kWh samt Warmwasserbereitung durch eine Luft-Wasser Wärmepumpe, einer Lüftungsanlage und den Haushaltsgeräten.

Wir haben 764 kWh ins Netz eingespeist.

und sagenhafte 4,2 kWh vom Netz bezogen 😊

Somit erreichte das Haus 99% Autarkie im April.

Die Energiekosten im April:

4,2 kWh x 0,29 € = 1,218 €   Energiekosten
764 kWh x 0,1220 € = 93,208 € Einspeisevergütung
das macht 91,99 Euro plus

Natürlich kostet uns die Energie im Winter etwas mehr. 

Ob wir am Ende des Jahres bei Plus oder Minus sind, hängt eher vom Strompreis ab, als von unserem niedrigen Verbrauch. 

Am 28.08.2017 bekamen wir den Zweirichtungszähler.
Innerhalb von 245 Tagen haben wir 1.352 kWh aus dem Netz bezogen und 1.984 kWh ins Netz eingespeist.

Zur Erinnerung: das Passivhaus ist 156 m2 groß/klein, für 4 Personen, es wird mit der 5 kW Luft-Wasser Wärmepumpe geheizt (Fußbodenheizung + 2 elektrische Handtuchhalter in der Bädern), Lüftungsanlage, 9,76 kWp PV Anlage und 13,8 kW Stromspeicher. 
wir haben weder einen Kamin, noch einen Ofen/Kessel noch einen Schornstein. 

hier ist die April Statistik: 


Hausverbrauch



Solarstrom




Zahlen




Strombezug



Stromeinspeisung



Mittwoch, 4. April 2018

Termin in Darmstadt

Die IG Passivhaus lädt alle Interessierten, zukünftige Bauherren, Immobillienbesitzer die sanieren wollen, Architekten und Fachleute zu einem kostenlosen Vortrag in Darmstadt ein.

Am Donnerstag, dem 12.04.2018 ab 18 Uhr bekommen Sie Informationen zum Thema:

Passivhäuser - was Planer und Bauherren wirklich denken

Ich bin auch dabei und kann (hoffentlich) alle Ihre Fragen aus meiner Sicht als Bauherrin beantworten.

Wie ich schon früher geschrieben habe, ein Passivhaus ist ein energetischer Baustandard - Sie kennen sicherlich andere Standards wie die KfW 70, 55 oder 40 Häuser.

Das Passivhaus Institut ist keine Baufirma und an keine Bauweise gebunden. Sie entscheiden selbst mit wem Sie bauen, ob massiv oder aus Holz, ob Sie ökologische Dämmstoffe nutzen wollen oder nicht.
Es spielt keine Rolle. Das einzige was zählt, ist der niedrige Energiebedarf und der hohe Komfort am Ende.

Nähere Informationen bekommen Sie hier:

https://www.ig-passivhaus.de/index.php?page_id=374&level1_id=75








Montag, 2. April 2018

März 2018

Wie die Zeit vergeht. Eigentlich bin ich gerade dabei einen Post über unsere Hausautomation zu schreiben und schon ist der nächste Monat um.

Im März hatten wir 2-3 Tage Schnee auf dem Dach. Sonst konnte die Heizung letzte Woche ganz ausgeschaltet werden, da die Sonne das Haus gut erwärmt. Die Tage werden länger und auch wenn sich die Sonne hinter den Wolken immer wieder versteckt, so reichen die solaren Gewinne aus, um die Temperatur von 23-24 Grad zu Hause zu halten. Ich weiß es nicht, was uns im April erwartet. Momentan sieht es nach einem Ende der Heizperiode aus.

Der erste Winter ist also vorbei. Dank dem ständigen Monitoring von unserem Stromspeicher gewinnen wir neue Erkenntnisse wofür und wie viel Strom wir überhaupt verbrauchen. Wir setzen uns mit unserem Verbrauch aktiv auseinander und lernen ständig dazu um den Eigenverbrauch des Solarstroms zu optimieren. Das ist der große Unterschied im Vergleich zu früheren Häusern, wo der Strom einfach aus der Steckdose kam und wir keine Ahnung über die Höhe des Verbrauchs hatten. Die Stromabrechnung glich einem Überraschungsei, nur dass man weniger Freude daran hatte.

Wir sind sehr zufrieden mit den Energiewerten im März.
Trotz der Heizung und der Warmwasserbereitung mit einer Luft-Wasser Wärmepumpe ist es uns gelungen 83% Autarkie im März zu erreichen.
Es lag vor allem an dem niedrigen Stromverbrauch von 433 kWh
Der Strombezug aus dem Netz betrug nur 74,3 kWh x 0,29 Euro = 21,55 Euro Energiekosten im März.
Die Solarproduktion erreichte 648 kWh.
Wir haben 213 kWh ins Netz eingespeist: 213 kWh x 0,1220 Euro = 25,98 Euro bekommen wir für unseren Solarstrom.
Insgesamt bekommen wir 25,98 Euro Vergütung bei 21,55 Euro Energiekosten.
unter dem Strich sind es 4,43 Euro in der Tasche - es lohnt sich ein Passivhaus zu bauen 😊

zur Erinnerung: unser Haus hat keinen Kamin, Ofen oder Gasanschluss.

hier sind die Daten:









die Temperaturschwankungen im Wohnzimmer



die Durchschnittstemperaturen im Wohnzimmer und den 3 Schlafzimmern im März




der Stromzähler. der gesamte Strombezug seit dem 28.08.2017  (216 Tage)



die Stromeinspeisung seit dem 28.08.2017  (216 Tage)



Die Gesamtwerte der Wärmepumpe seit Juli 2017.
die Wärmepumpe hat bis jetzt 518 Stunden geheizt und dafür 1049 kWh verwendet.
die Warmwasserbereitung hat innerhalb von 182 Stunden 1072,7 kWh verschlungen.





Donnerstag, 1. März 2018

Februar 2018

Die letzte Woche im Februar war die kälteste in diesem Winter.

Bei sonnigem Frostwetter funktioniert das Passivhaus am besten. Das Haus heizt sich allein durch die Sonnenenergie auf, wie ein Gewächshaus. Durch die gute Dämmung kann die Wärme nicht entweichen. Gleich einer Thermoskanne hält das Haus die Wärme die ganze Nacht hindurch.
Dank der Lüftungsanlage bekommen wir rund um die Uhr frische, vorgewärmte Luft.

Bei -7 und -11 Graden draußen haben wir unsere Heizung am mehreren Tagen und Nächten ausgeschaltet. Es war zu warm zu Hause.

Gleichzeitig lief die Solarproduktion auf Hochtouren. Um die Energie zu nutzen, habe ich die Warmwasser Temperatur auf 60 Grad erhöht und intensiv gewaschen. Trotzdem ist es uns nicht gelungen den ganzen Solarstrom zu verwenden. Wir bräuchten ein Elektroauto.

Obwohl der Anfang des Monats etwas trüb war und am 04.02. der Schnee die PV Anlage bedeckte, hat das Haus im Februar mehr Strom produziert (546 kWh) als verbraucht (510 kWh).
Die Autarkie lag bei 65% - Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom inklusive.
Seit dem 19. Februar sind wir fast rund um die Uhr autark, ohne fossile Energieträger 😊



die Außentemperaturen




die Temperaturschwankungen im Wohnzimmer 
der tiefste Wert lag bei 23 Grad




die Durchschnittstemperatur im Wohnzimmer im Februar




der Gesamtverbrauch für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom 
ab dem 19.02. hohes Autarkiegrad (2,19 kWh Strombezug am 21.02.)






 am 04.02. war die PV Anlage vom Schnee bedeckt






Neuigkeiten August 2024

 Ich habe mich seit vielen Monaten nicht gemeldet. Ehrlich gesagt bin ich gar nicht auf die Webseite gegangen 🙈 umso erstaunlicher bin ich ...