Samstag, 1. Februar 2020

Stromabrechnung 2019

Wir haben die Abschlussrechnungen für den Strom und die Einspeisung im Jahr 2019 erhalten.
Ende März haben wir den Stromanbieter gewechselt.
Darum zähle ich die beiden Rechnungen zusammen:

1. Anbieter für den Zeitraum 01.01.-31.03.2019
- 788 kWh Verbrauch
- 257,58 Euro Kosten
2. Anbieter für den Zeitraum 01.04.-31.12.2019
- 354 kWh Verbrauch
- 178,81 Euro Kosten
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Insgesamt für 1.142 kWh waren 436,39 Euro fällig

3. Einspeisevergütung im 2019
- 5.419 kWh Stromüberschuss x 0,1220 Euro = 661,12 Euro

Das bedeutet:
661,12 Euro erhalten
436,39 Euro bezahlt
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224,73 Euro bleiben übrig













Mittwoch, 1. Januar 2020

Jahr 2019

Im Vergleich zu 2018 fiel die Stromerzeugung geringer aus. Auf der anderen Seite sank der Energieverbrauch, abgesehen vom Januar, deutlich. Insgesamt konnten wir dadurch unsere energetische Unabhängigkeit ein wenig steigern.

Die wichtigsten Zahlen 
4471 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Kühlung durch die Wärmepumpe und Lüftung inklusive)
1088 kWh - Strombezug aus dem Netz
9638 kWh - Solarstrom Erzeugung 
5412 kWh - Überschüsse 
76% - leicht gestiegener Autarkiegrad

Finanziell:
1088 kWh x 0,29 Euro = 315,52 Euro  - gesamte Energiekosten im 2019
5412 kWh x 0,122 Euro = 660,26 Euro - Einspeisevergütung 
Wir sind somit 344,74 Euro im Plus 

Sonnige Grüße bei der Gelegenheit und Frohes Neues Jahr 2020 😊







zum Vergleich



Dezember 2019

Die Temperaturen im Dezember waren meist zwischen -3 bis +7 Grad. Sechs sonnige Tagen sorgten für gute Erträge. Der Energieverbrauch fiel relativ niedrig aus.
Die Zahlen:
422 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung und Warmwasser inklusive)
239 kWh - Strombezug aus dem Netz
216 kWh - Solarstrom Erzeugung
43% - Autarkiegrad im Dezember







Dienstag, 3. Dezember 2019

November 2019

Am 11.11.2019 ist unsere Heizperiode gestartet. Die Temperaturen zu Hause sind auf 22 Grad abgesunken - viel zu kalt für uns. Daher musste die 5 kW Luft-Wasser Wärmepumpe ran.
Der Monat war nicht wirklich sonnig. Die Stromerzeugung eher mau. Aber zwischendurch heizte die Sonne unser Passivhaus auch mal auf. 

Jetzt zu den Zahlen:
443 kWh - der gesamte Energieverbrauch
246 kWh - Strombezug aus dem Netz
225 kWh - Solarstrom Produktion
44% - Autarkiegrad 









Inzwischen hat sich der Jahres-Autarkiegrad deutlich verschlechtert.
Jahreswerte bis Ende November

4048 kWh - der gesamte Energieverbrauch (inklusive Heizung, Warmwasser, Kühlung, Lüftung, Haushaltsstrom)
849 kWh - Strombezug aus dem Netz
9421 kWh - Stromerzeugung
79% - Autarkiegrad 








Und noch der Zählerstand seit dem 28.08.2017:
2.852 kWh - Strombezug aus dem Netz
11.890 kWh - Einspeisung ins Netz

Finanziell:
2.852 kWh x 0,29 € = 827,08 €  Energiekosten innerhalb von 27 Monate
11.890 kWh x 0,122 € = 1.450,58 € Einspeisevergütung
wir sind 623,50 Euro im Plus







kurze Information: 4 Personen Haushalt, 156 m2 Passivhaus, ohne Kamin/Kessel,
9,76 kWp auf 3 Dachflächen + 13,8 kWh Stromspeicher, 5 kW Luft-Wasser Wärmepumpe, Lüftungsanlage, zu Hause 23-24°




Sonntag, 3. November 2019

Oktober 2019

Im Oktober haben wir keine Heizung gebraucht, daher war unser Energieverbrauch relativ niedrig. Leider erhöhte sich der Strombezug aus dem Netz. Am Ende des Monats haben die Reserven aus einem halb vollen Stromspeicher nicht mehr gereicht. 

Trotzdem sind die Werte zufriedenstellend:
297 kWh - der gesamte Energieverbrauch
19 kWh - Strombezug aus dem Netz
469 kWh - Solarstromerzeugung
94% - Autarkiegrad im Oktober

Die Zahlen im 2019 bis jetzt:
3.608 kWh - Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser und Kühlung - Luft-Wasser Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Haushaltsstrom)
602 kWh - Strombezug aus dem Netz
9.195 kWh - Solarstromerzeugung
83% - Autarkiegrad bis jetzt (wird im Winter noch sinken)

Die letzten Fotos zeigen unseren Stromzähler, der am 28.08.2017 eingebaut wurde.
Innerhalb von 796 Tagen haben wir
2.611 kWh aus dem Netz bezogen und
11.885 kWh Überschüsse verkauft

Jetzt bin ich mal gespannt, wann wir die Heizsaison in diesem Jahr starten. 
Momentan haben wir noch 24 Grad - optimale Temperatur für uns 😊


















Donnerstag, 31. Oktober 2019

Solare Gewinne Ende Oktober

Das Passivhaus funktioniert bei der Kälte wunderbar. Trotz des frostigen Wetters bescheren uns die Sonnenstrahlen viel Wärme zu Hause. Wir brauchen immer noch keine Heizung, auch wenn die Temperaturen unter 0 Grad sinken. Solange die Sonne am Tag scheint, hält das Passivhaus die Wärme drin 😊



Dienstag, 1. Oktober 2019

September 2019

Der Sommer ist vorbei und es hat sich deutlich abgekühlt. Trotzdem benötigen wir noch keine Heizung. Die einzelnen sonnigen Stunden und Tagen erzeugen durch die Südfenster genug Wärme, also passive solare Gewinne, um die Raumtemperatur bei 24 Grad zu halten. Daher reicht die Solarenergie für unseren Eigenbedarf vollkommen aus




die letzte Woche im September: der Energieverbrauch. 
Am Tag wird die Solarenergie direkt genutzt (orange), 
in der Nacht kommt die Energie aus dem Stromspeicher (grün)



die letzte Septemberwoche: die Stromerzeugung
Die Überschüsse werden geringer (blau)
Wechselhaftes Wetter können wir dank dem großen Speicher gut überbrücken. 
Die Tage sind genauso lang wie die Nächte 



der gesamte Energieverbrauch im September: 
304 kWh, davon 5,5 kWh Strombezug aus dem Netz



die Stromerzeugung im September: 867 kWh
98% Autarkiegrad



das Jahr 2019 bis heute: 
der gesamte Energieverbrauch (mit Heizung, Warmwasser, 
Lüftung, Kühlung und Haushaltsstrom) - 3314 kWh,
davon 584 kWh Strombezug aus dem Netz




die Stromerzeugung im 2019 betrug 8734 kWh
das Ganze ergab bis jetzt 82% energetischer Unabhängigkeit


Montag, 2. September 2019

August 2019

Kurz gefasst: im August erreichte die Stromerzeugung fast das Dreifache des Verbrauchs, obwohl wir an manchen Tagen das Haus mit der Wärmepumpe gekühlt haben.

Die Daten im August:
322 kWh - der gesamte Stromverbrauch: Kühlung, Lüftung, Warmwasser, Haushaltsstrom
1183 kWh - Stromerzeugung dank der Photovoltiakanlage
766 kWh - Einspeisung
4 kWh - Energiebezug aus dem Netz
99% - Autarkiegrad

Die Werte im Zeitraum Januar-August 2019:
3019 kWh - Stromverbrauch inklusive Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung und Haushaltsstrom
7897 kWh - Solarstrom
4790 kWh - Einspeisung
579 kWh - Energiebezug aus dem Netz
81% - Autarkiegrad

Finanziell sieht das Jahr 2019 bislang so aus:

4790 kWh x 0,122 € = 584,38 €
579 kWh x 0,29 € = 167,91 €
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wir sind 416,47 Euro im Plus




 









Freitag, 30. August 2019

2 Jahre des Stromzählers

Am Mittwoch, den 28.08.2019, haben wir den zweiten Geburtstag unseres Stromzählers gefeiert 😀
Es ist unser einziger Zweirichtungszähler, dass bedeutet: auch die Wärmepumpe (Heizung, Warmwasser, Kühlung) ist daran angeschlossen.
Also, innerhalb von 2 Jahren haben wir 11.166 kWh Solarstrom ins Netz eingespeist und 2.584 kWh aus dem Netz bezogen.
Finanziell sieht es so aus:
wir haben
11.166 kWh x 0,122 € = 1.362,25 € erhalten
2.584 kWh x 0,29 € = 749,36 € gezahlt
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wir sind 612,89 € im Plus

zur Erinnerung:
das Passivhaus ist 156 m2 groß, 4 Personenhaushalt, 5,6 kW Luft-Wasser Wärmepumpe, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, 9,76 kWp Photovoltaikanlage und 13,8 kWh Stromspeicher. wir haben keinen Kamin, Kessel, Offen oder Schornstein (nur noch 2 elektrische Handtuchhalter in den Bädern)

Wir können uns glücklich schätzen und freuen uns auf weitere Jahren in unserem Zuhause 😊
Sorry, Energieversorger 😅



 Einspeisung innerhalb von 2 Jahren



Strombezug innerhalb von 2 Jahren



Freitag, 23. August 2019

Juli 2019

Die drei heißesten Tage in der Geschichte Deutschlands liegen hinter uns. 
Wenn ich mir überlege, wie neidisch wir auf die südländische Sommer vor 10-20 Jahren geschaut haben, und nun haben wir spanisches Wetter bei uns zu Hause. Wahrscheinlich werden wir in der Zukunft häufiger neue Hitzerekorde erleben. Nun stellt sich die Frage für viele Bauherren, wie sollen sie ihr zukünftiges Haus vor Überhitzung schützen?

Ein gut gedämmtes Haus schützt nicht nur vor der Kälte, sondern auch vor der Hitze. Bei der Planung eines Passivhauses wird auch der "Sommerfall" berechnet. Das Gebäude muss über eine gute (temporale) Fensterverschattung verfügen. 

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, was für Wärmequellen wir in unserem Haus haben: 
1. der schlimmste Fall: wenn wir vergessen, die Außenrollos runter zu fahren
2. die Fenster müssen geschlossen bleiben (übrigens: die Fenster im Westen kann man schlechter verschatten als die Südfenster, da die Sonne im Westen tief steht)
3. auch wenn die Rollläden unten sind kommt ein kleiner Teil der Wärme ins Haus
4. bei großer Hitze tagsüber wird die Lüftung reduziert und nachts höher gestellt
5. etwas Wärme kommt durch die oberste Geschossdecke
6. unser Stromspeicher produziert starke Abwärme (sehr lästig im Sommer)
7. Kochen, Backen, Waschmaschine und Kühlgeräte
8. wir selbst

Trotzdem kommt es zu keiner Überhitzung wenn die Außentemperaturen 32° nicht übersteigen und wir nachts ausreichend lüften können. Damit das Haus auskühlen kann, muss die Temperatur in der Nacht unter 21° fallen. Sonst ist die Wirkung zu gering. 

Also, das bedeutet, dass es härte Fälle gibt, wenn die Außentemperaturen auf über 32° steigen und die Nächte über 23° warm sind.
Dann empfehle ich eine passive oder aktive Kühlung (ohne Klimaanlage)

Passive Kühlung verbraucht sehr wenig Energie:
Dafür benötigt man einen Erdwärmetauscher. Den gibt es immer bei einer Sole-Wasser Wärmepumpe. Man könnte ihn auch mit der Lüftungsanlage verbinden. 

Oder es wird ein Sole Erdwärmetauscher rund ums Haus gelegt in etwa 2 Meter Tiefe und an die Lüftungsanlage angeschlossen. Dadurch wird der Zuluft die Wärme entzogen, sodass deutlich kühlere Luft (etwa 19°) nachströmen kann. Im Winter kann der Sole Wärmetauscher die Luft vorwärmen. 

Aktive Kühlung, die uns zur Verfügung steht, verbraucht etwas mehr Energie. Unsere Wärmepumpe kühlt das Haus über die Fußbodenheizung. Es ist eine alte Methode, die die alten Römer schon verwendet haben. Kühles Wasser (20°-21°) entzieht den Räumen ihre Wärme. Die Wirkung ist deutlich geringer als bei einer Klimaanlage. Die Temperatur wird etwa um 2° abgesenkt. Für uns reicht es allemal. Wir bevorzugen 24-25° Innentemperatur. Hauptsache, die Luft ist frisch und nicht stickig oder feucht. 
Dann ist es sehr angenehm zu Hause, auch während der heißesten Tagen um die 40°.

Ansonsten planen wir 2 Laubbäume im Garten. Bäume senken die Umgebungstemperatur im Sommer ab, halten Feuchtigkeit im Erdreich und spenden den Schatten.
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Die Energiewerte im Juli
352 kWh - der gesamte Energieverbrauch (seit dem 20.07. mit Kühlfunktion der Wärmepumpe)
4 kWh - Strombezug aus dem Netz
1387 kWh - Solarstromerzeugung 
99% - Autarkiegrad







Die Energiewerte vom Januar bis Ende Juli 2019
2685 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Kühlung, Lüftung, AGD, Beleuchtung usw.)
574 kWh - Strombezug aus dem Netz
6687 kWh - Solarstromerzeugung 
79% - Autarkiegrad






Samstag, 6. Juli 2019

Juni 2019

Der heiße Sommer ist zurück.
Bei sonnigen, warmen Tagen und kühleren Nächten reicht es aus, tagsüber die Fenster zu verschatten und nachts intensiv zu lüften. Wenn aber die Temperaturen über 32 Grad steigen und die nächtliche Frische ausbleibt, dann bin ich froh darüber, dass wir auf die Kühlfunktion der Wärmepumpe zurückgreifen können. Es ist zwar keine Klimaanlage und die Raumtemperatur wird nur um etwa 2 Grad gesenkt, aber bei richtiger Verschattung ist es zu Hause sowieso kühler als draußen und die 2 Grad weniger reichen uns vollkommen aus.
An den Tagen, an denen die Wärmepumpe über den Fußboden das Haus kühlt, steigt der Stromverbrauch deutlich. Allerdings haben wir im Sommer genug Energie für Extrakühlung.

Ansonsten möchten wir später noch mindestens 2 Obstbäume pflanzen. Größere Bäume senken die Umgebungstemperatur im Sommer deutlich ab.

Derzeit steht noch eine wilde Wiese im Garten zur Freude aller Insekten. Wir planen jedenfalls einen grünen Garten.

Die wichtigsten Daten von Juni 2019
391 kWh - der gesamte Energieverbrauch (inklusive der Kühlfunktion)
4 kWh - Strombezug aus dem Netz
1463 kWh - gesamte Stromproduktion
968 kWh - Netzeinspeisung
99 % - Autarkiegrad













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