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April 2020

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Wegen des Coronavirus bleiben wir überwiegend zu Hause. Einerseits wird es mehr gekocht, andererseits weniger Auto gefahren.
Die Stromerzeugung stieg deutlich im Vergleich zum März. Es war der beste April bis jetzt. Die optimalen Bedienungen für den Solarstrom: viel Sonne und nicht zu hohe Temperaturen.
Nur dreimal mussten wir das Auto laden. Im Hausverbrauch ist es deutlich erkennbar, an welchen Tagen das Auto geladen wurde.
Wenn wir beim Laden keinen Strom aus dem Netz ziehen wollen, dürfen Großverbraucher wie die Waschmaschine, Spülmaschine oder der Backofen nicht gleichzeitig laufen. Sonst reicht die Leistung unserer PV Anlage 9,76 kWp nicht aus um alle Verbraucher mit dem Solarstrom zu versorgen.
Den Fehler haben wir nämlich am 29.04. gemacht.

Trotzdem dürfen wir uns nicht beklagen:
1323 kWh - Stromproduktion
379 kWh - Stromverbrauch Haus + Auto
856 kWh - Netzeinspeisung
9 kWh - Strombezug aus dem Netz
98% - Autarkiegrad

Wenns ums Geld geht:
9 kWh x 0,30 Euro = 2,7 Euro  gesamte …

März 2020

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Ich bin echt spät dran mit der Berichterstattung. Zu Corona-Zeiten haben wir mehr zu tun als sonst, Schulaufgaben inklusive.

Aber ich habe gleich ein paar gute Nachrichten zu vermelden:
1. im März mussten wir nicht mehr heizen. Es gab zwar leichten Frost in den Nächten (bis -4 Grad), dafür umso mehr Sonne tagsüber. Und die Sonne hat das Haus warm gehalten. Somit hat die Wärmepumpe Sommerferien bis November (abgesehen vom Brauchwasser natürlich)

2. wir sind auf Elektroauto umgestiegen! 😊😊👍 Ich hätte mir zwar den Sion von Sono Motors gewünscht, aber das Auto lässt auf sich warten.
Dann haben wir überlegt, ob wir einen neuen oder gebrauchten Pkw kaufen. Beim Neuwagen hätten wir von der erhöhten Förderung profitieren können. Andererseits gab es deswegen viele gebrauchte, günstige Elektroautos auf dem Markt. Wir haben unsere Bedürfnisse abgeschätzt und beschlossen ein altes Model Zoe zu kaufen. Wir warten noch 2-3 Jahre bis wir in ein neues Elektroauto investieren. In der Zwischenzeit k…

Februar 2020

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Der verregnete Februar sorgte für die niedrigste Stromproduktion im Vergleich zu 02.2019 und 02.2018. Trotzdem erreichten wir 70% Autarkie im Februar 😀
Letztes Jahr haben wir bereits am 14.02. unsere Heizsaison beendet. Dieses Jahr wurde bis Ende Februar geheizt. Allerdings habe ich gelernt die Wärmepumpe besser zu steuern, damit sie effizienter arbeitet. Im Februar lief die Heizung jeden zweiten Tag etwa eine Stunde lang. Und ja, wir haben immer noch um die 24 Grad Raumtemperatur. Durch die bessere Steuerung der Wärmepumpe konnte der Stromverbrauch im Vergleich zu 2019 und 2020 reduziert werden. Man muss fairerweise anmerken, dass der Winter nicht richtig kalt war. In den stürmischen Tagen und Nächten beweist ein Passivhaus, dass die luftdichte Bauweise ihren Zweck erfüllt. Wir haben keine Kamine durch die die Wärme entweichen kann. Die Lüftungsanlage sorgt für den Luftaustausch. Daher müssen wir keine Fenster öffnen und gleichzeitig ersticken nicht im eignen Schlafzimmer.
Als mein …

Statistiken

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Ich habe die bisherigen Werte zusammen gestellt um die einzelnen Monate seit September 2017 zu vergleichen:


1) Solarstromproduktion




2) Energieverbrauch samt Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung und Haushaltsstrom
und einem Elektroauto seit dem 22.03.2020



3) Energiebezug aus dem Netz




4) Autarkiegrad in %






5) jährliche Produktion im Vergleich zum Energieverbrauch 











Januar 2020

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Es war der beste Januar bis jetzt. Milde Temperaturen und ein paar Sonnenstunden mehr sorgten für einen hohen Autarkiegrad.  Endlich habe ich gelernt, unsere Wärmepumpe richtig zu bedienen, aber darüber werde ich in einem anderen Post berichten. 
Unsere Daten: 474 kWh - der gesamte Hausverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom), davon  277 kWh - aus dem Netz bezogen 241 kWh - Solarstromerzeugung  10 kWh - Netzeinspeisung 41% - Autarkiegrad
Wenn man die gesamten Energiekosten für Januar rechnen wollte, ergibt sich Folgendes: 277 kWh x 0,30 Euro = 83,10 Euro (Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Haushaltsstrom)
Um die Werte noch besser vergleichen zu können, werde ich einen neuen Post mit allen Statistiken veröffentlichen. Dort sieht man, wie die Beträge im laufe der Jahren variieren 





Stromabrechnung 2019

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Wir haben die Abschlussrechnungen für den Strom und die Einspeisung im Jahr 2019 erhalten.
Ende März haben wir den Stromanbieter gewechselt.
Darum zähle ich die beiden Rechnungen zusammen:

1. Anbieter für den Zeitraum 01.01.-31.03.2019
- 788 kWh Verbrauch
- 257,58 Euro Kosten
2. Anbieter für den Zeitraum 01.04.-31.12.2019
- 354 kWh Verbrauch
- 178,81 Euro Kosten
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Insgesamt für 1.142 kWh waren 436,39 Euro fällig

3. Einspeisevergütung im 2019
- 5.419 kWh Stromüberschuss x 0,1220 Euro = 661,12 Euro

Das bedeutet:
661,12 Euro erhalten
436,39 Euro bezahlt
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224,73 Euro bleiben übrig













Jahr 2019

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Im Vergleich zu 2018 fiel die Stromerzeugung geringer aus. Auf der anderen Seite sank der Energieverbrauch, abgesehen vom Januar, deutlich. Insgesamt konnten wir dadurch unsere energetische Unabhängigkeit ein wenig steigern.

Die wichtigsten Zahlen  4471 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Kühlung durch die Wärmepumpe und Lüftung inklusive) 1088 kWh - Strombezug aus dem Netz 9638 kWh - Solarstrom Erzeugung  5412 kWh - Überschüsse  76% - leicht gestiegener Autarkiegrad
Finanziell: 1088 kWh x 0,29 Euro = 315,52 Euro  - gesamte Energiekosten im 2019 5412 kWh x 0,122 Euro = 660,26 Euro - Einspeisevergütung  Wir sind somit 344,74 Euro im Plus 
Sonnige Grüße bei der Gelegenheit und Frohes Neues Jahr 2020 😊






zum Vergleich