wir sind eine kleine Familie, die ein Passivhaus gebaut hat. Hier teilen wir unsere Erfahrungen mit :)
Sonntag, 1. November 2020
Oktober 2020
Mittwoch, 7. Oktober 2020
Kurz erklärt
Unser Haus kurz erklärt. Die Zusammenfassung unseres Sohnes für die Schule nach dem Motto: ein Bild sagt mehr als Tausend Worte
Dienstag, 6. Oktober 2020
September 2020
Ein sonniger und warmer September liegt hinter uns. Nur die letzten drei Tagen haben uns die schönen Werte leicht vermasselt. Dafür hat es geregnet und unsere Regentonne war wieder voll. So oder so speichern wir entweder die Solarenergie oder das Regenwasser 😊 beides ist nützlich.
Heute zeige ich Euch einen Tagesverlauf und zwar den 30.09. Es ist interessant zu sehen, wie sich sowohl die Produktion als auch der Verbrauch an einem Tag verändern können.
Mittwoch, 16. September 2020
Ein sonniger Tag im September
Ein sonniger Tag im September 2020 hat uns gute, solare Erträge beschert und die wurden voll genutzt:
Wir konnten das Auto aufladen. Die Spitze am Verbrauch kommt von der Wärmepumpe, die das Brauchwasser erwärmt hat.
Kurz vor 18 Uhr lief noch die Spülmaschine und der Backofen am Abend.
Coronabedingt laden wir das Auto nur einmal in der Woche auf.
🌞🌞🌞➔🔌🚗
Sonntag, 6. September 2020
3 Jahre des Stromzählers
Huurra, unser Stromzähler ist 3 Jahre alt geworden!
Eigentlich bereits am 28.08.2020, aber zum Glück macht er mir ja keine Vorwürfe für die verspätete Geburtstagsfeier. Die Hauptsache ist: ich habe die Fotos vom 28.08.2020 und wir können ganz genau sehen, wie viel Energie uns zu 100% Autarkie gefehlt hat.
Um völlig autark zu sein oder sich gar vom Netz trennen zu können, müssten wir die Raumtemperatur im Winter deutlich senken (wir bevorzugen 23-24 Grad), mehr Photovoltaik (an der Südfassade) installieren, einen größeren Stromspeicher oder ein Elektroauto kaufen, das die Energie wieder ins Haus abgeben kann.
Die letzten kWh sind schwer und teuer zu realisieren. Daher müssen wir derzeit mit den aktuellen Energiewerten vorlieb nehmen. So schlimm sind sie auch nicht. In der Zukunft wird der Strombezug im Winter steigen, weil wir noch das Elektroauto laden müssen.
3.516 kWh - unser Strombezug aus dem Netz innerhalb von 3 Jahren
16.555 kWh - solare Überschüsse, die ins Netz eingespeist wurden
Wenn man bedenkt, dass wir gleichzeitig keine fossilen Brennstoffe zu Hause verwenden (kein Heizöl, Gas, Pellets, Holz usw.) und seit März 2020 ein Elektroauto vorwiegend mit Solarstrom laden, dann können sich die Zahlen sehen lassen. Die Wärmepumpe arbeitet effizient und leise. Die Lüftungsanlage sorgt für immer frische Luft zu Hause, auch im Winter. Was will man mehr :)
Finanziell sieht es in etwa so aus (ich runde den Strompreis auf 30 Cent ab, obwohl wir früher weniger gezahlt haben):
3.516 kWh x 0,30 € = 1.054 € - gesamte Energiekosten innerhalb 3 Jahren (etwa 29,30 € monatlich)
16.555 kWh x 0,122 € = 2.019 € - Einspeisevergütung im gleichen Zeitraum
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Insgesamt sind wir 965,71 Euro im Plus
und sehr glücklich damit :)
August 2020
Der August war nicht mehr so heiß wie Juli. Zum Glück hat es manchmal geregnet. Die Tagen sind immer noch lang genug um genug Sonnenenergie zu generieren. Wir laden das Elektroauto vorwiegend mit Solarstrom. Nur wenn sich die Sonne hinter einer Wolke versteckt, liefert die PV-Anlage zu wenig Energie und der Rest wird aus dem Netz ergänzt.
Die wichtigste Erkenntnis dabei: es ist so bequem zu Hause zu laden. Schade, dass nicht alle solche Möglichkeit haben. Wir vermissen die Tankstellen kein bisschen.
Unsere Zahlen:
392 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Haus + Auto)
6 kWh - Strombezug aus dem Netz
1.121 kWh - Solarstromerzeugung
646 kWh - Solarstrom-Überschüsse
98% - Autarkiegrad
Finanziell:
6 kWh x 0,30 € = 1,80 € gesamte Energiekosten
646 kWh x 0,122 € = 78,81 € Einspeisevergütung
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wir sind 77,01 Euro im Plus
Samstag, 1. August 2020
Juli 2020
Juni 2020
Donnerstag, 11. Juni 2020
Mai 2020
Samstag, 2. Mai 2020
April 2020
Die Stromerzeugung stieg deutlich im Vergleich zum März. Es war der beste April bis jetzt. Die optimalen Bedienungen für den Solarstrom: viel Sonne und nicht zu hohe Temperaturen.
Nur dreimal mussten wir das Auto laden. Im Hausverbrauch ist es deutlich erkennbar, an welchen Tagen das Auto geladen wurde.
Wenn wir beim Laden keinen Strom aus dem Netz ziehen wollen, dürfen Großverbraucher wie die Waschmaschine, Spülmaschine oder der Backofen nicht gleichzeitig laufen. Sonst reicht die Leistung unserer PV Anlage 9,76 kWp nicht aus um alle Verbraucher mit dem Solarstrom zu versorgen.
Den Fehler haben wir nämlich am 29.04. gemacht.
Trotzdem dürfen wir uns nicht beklagen:
1323 kWh - Stromproduktion
379 kWh - Stromverbrauch Haus + Auto
856 kWh - Netzeinspeisung
9 kWh - Strombezug aus dem Netz
98% - Autarkiegrad
Wenns ums Geld geht:
9 kWh x 0,30 Euro = 2,7 Euro gesamte Energiekosten
856 kWh x 0,1220 Euro = 104,43 Euro Einspeisevergütung
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wir sind 101,73 Euro im Plus
Und wir sparen uns die Spritkosten 😃👍
Donnerstag, 9. April 2020
März 2020
Aber ich habe gleich ein paar gute Nachrichten zu vermelden:
1. im März mussten wir nicht mehr heizen. Es gab zwar leichten Frost in den Nächten (bis -4 Grad), dafür umso mehr Sonne tagsüber. Und die Sonne hat das Haus warm gehalten. Somit hat die Wärmepumpe Sommerferien bis November (abgesehen vom Brauchwasser natürlich)
2. wir sind auf Elektroauto umgestiegen! 😊😊👍 Ich hätte mir zwar den Sion von Sono Motors gewünscht, aber das Auto lässt auf sich warten.
Dann haben wir überlegt, ob wir einen neuen oder gebrauchten Pkw kaufen. Beim Neuwagen hätten wir von der erhöhten Förderung profitieren können. Andererseits gab es deswegen viele gebrauchte, günstige Elektroautos auf dem Markt. Wir haben unsere Bedürfnisse abgeschätzt und beschlossen ein altes Model Zoe zu kaufen. Wir warten noch 2-3 Jahre bis wir in ein neues Elektroauto investieren. In der Zwischenzeit können wir unsere Erfahrungen mit einem Elektroauto sammeln. Zum Glück verfügen wir über eigene Garage und haben vorsorglich den Starkstrom dorthin verlegt.
Bei der Zoe wird die Batterie meist gemietet, was bei älteren Modellen durchaus Sinn macht. Sollte der Akku nicht richtig funktionieren, wird er vom Renault ausgetauscht.
Die geringere Reichweite ist in der Corona Krise kein Problem. Wir fahren derzeit nur zum Supermarkt und zurück. Ansonsten sind die 130-150 km Reichweite für die täglichen Fahrten völlig ausreichend. Wir planen keinen Urlaub mit Zoe.
3. das Auto wird mit Solarstrom geladen. ausgerechnet im Frühling gibt es genug Energie. An unserem Verbrauch kann man leicht erkennen, an welchen Tagen das Auto geladen wurde. wir haben keine Wallbox von E3/DC gekauft, daher unterscheidet der Stromspeicher nicht zwischen dem Auto und den anderen Haushaltsgeräten. Es wurde als weiterer Stromfresser in die Statistik integriert.
Bis jetzt sind wir mit der Zoe sehr zufrieden 😀
Unsere private Energiewende ist fast abgeschlossen.
Was ich mir noch für die Zukunft wünschen würde? - Ein Elektroauto, das den gespeicherten Strom auch mit dem Haushalt teilt.
Bis jetzt haben wir einiges erreicht:
- Passivhaus 👍
- Wärmepumpe 👍
- Lüftungsanlage 👍
- Photovoltaikanlage 👍
- Stromspeicher 👍
- Elektroauto 👍
Derzeit arbeiten wir an unserem Rasen 😅😅
Hier kommen die Zahlen für März (das Elektroauto ist seit dem 22.03.2020 dabei)
417 kWh - gesamter Stromverbrauch (Haus + Auto)
23 kWh - Strombezug aus dem Netz
916 kWh - Solarstrom
94% - Autarkiegrad
Jahr 2020 bis Ende März:
1294 kWh - gesamter Stromverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom und E-Auto seit kurzem)
419 kWh - Netzbezug
1553 kWh - Solarstrom
68% - Autarkiegrad
Neuigkeiten August 2024
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Uff. Der ertragsschwache Dezember ist hinter uns. Ausgerechnet an den beiden sonnigsten Tagen bedeckte eine dicke Schneeschicht unsere Pho...
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