Donnerstag, 9. April 2020

März 2020

Ich bin echt spät dran mit der Berichterstattung. Zu Corona-Zeiten haben wir mehr zu tun als sonst, Schulaufgaben inklusive.

Aber ich habe gleich ein paar gute Nachrichten zu vermelden:
1. im März mussten wir nicht mehr heizen. Es gab zwar leichten Frost in den Nächten (bis -4 Grad), dafür umso mehr Sonne tagsüber. Und die Sonne hat das Haus warm gehalten. Somit hat die Wärmepumpe Sommerferien bis November (abgesehen vom Brauchwasser natürlich)

2. wir sind auf Elektroauto umgestiegen! 😊😊👍 Ich hätte mir zwar den Sion von Sono Motors gewünscht, aber das Auto lässt auf sich warten.
Dann haben wir überlegt, ob wir einen neuen oder gebrauchten Pkw kaufen. Beim Neuwagen hätten wir von der erhöhten Förderung profitieren können. Andererseits gab es deswegen viele gebrauchte, günstige Elektroautos auf dem Markt. Wir haben unsere Bedürfnisse abgeschätzt und beschlossen ein altes Model Zoe zu kaufen. Wir warten noch 2-3 Jahre bis wir in ein neues Elektroauto investieren. In der Zwischenzeit können wir unsere Erfahrungen mit einem Elektroauto sammeln. Zum Glück verfügen wir über eigene Garage und haben vorsorglich den Starkstrom dorthin verlegt.

Bei der Zoe wird die Batterie meist gemietet, was bei älteren Modellen durchaus Sinn macht. Sollte der Akku nicht richtig funktionieren, wird er vom Renault ausgetauscht.
Die geringere Reichweite ist in der Corona Krise kein Problem. Wir fahren derzeit nur zum Supermarkt und zurück. Ansonsten sind die 130-150 km Reichweite für die täglichen Fahrten völlig ausreichend. Wir planen keinen Urlaub mit Zoe.

3. das Auto wird mit Solarstrom geladen. ausgerechnet im Frühling gibt es genug Energie. An unserem Verbrauch kann man leicht erkennen, an welchen Tagen das Auto geladen wurde. wir haben keine Wallbox von E3/DC gekauft, daher unterscheidet der Stromspeicher nicht zwischen dem Auto und den anderen Haushaltsgeräten. Es wurde als weiterer Stromfresser in die Statistik integriert.
Bis jetzt sind wir mit der Zoe sehr zufrieden 😀

Unsere private Energiewende ist fast abgeschlossen.
Was ich mir noch für die Zukunft wünschen würde? - Ein Elektroauto, das den gespeicherten Strom auch mit dem Haushalt teilt.
Bis jetzt haben wir einiges erreicht:
- Passivhaus 👍
- Wärmepumpe 👍
- Lüftungsanlage 👍
- Photovoltaikanlage 👍
- Stromspeicher 👍
- Elektroauto 👍

Derzeit arbeiten wir an unserem Rasen 😅😅

Hier kommen die Zahlen für März (das Elektroauto ist seit dem 22.03.2020 dabei)
417 kWh - gesamter Stromverbrauch (Haus + Auto)
23 kWh - Strombezug aus dem Netz
916 kWh - Solarstrom
94% - Autarkiegrad

Jahr 2020 bis Ende März:
1294 kWh - gesamter Stromverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom und E-Auto seit kurzem)
419 kWh - Netzbezug
1553 kWh - Solarstrom
68% - Autarkiegrad



















Sonntag, 1. März 2020

Februar 2020

Der verregnete Februar sorgte für die niedrigste Stromproduktion im Vergleich zu 02.2019 und 02.2018. Trotzdem erreichten wir 70% Autarkie im Februar 😀
Letztes Jahr haben wir bereits am 14.02. unsere Heizsaison beendet. Dieses Jahr wurde bis Ende Februar geheizt. Allerdings habe ich gelernt die Wärmepumpe besser zu steuern, damit sie effizienter arbeitet. Im Februar lief die Heizung jeden zweiten Tag etwa eine Stunde lang. Und ja, wir haben immer noch um die 24 Grad Raumtemperatur. Durch die bessere Steuerung der Wärmepumpe konnte der Stromverbrauch im Vergleich zu 2019 und 2020 reduziert werden. Man muss fairerweise anmerken, dass der Winter nicht richtig kalt war. In den stürmischen Tagen und Nächten beweist ein Passivhaus, dass die luftdichte Bauweise ihren Zweck erfüllt. Wir haben keine Kamine durch die die Wärme entweichen kann. Die Lüftungsanlage sorgt für den Luftaustausch. Daher müssen wir keine Fenster öffnen und gleichzeitig ersticken nicht im eignen Schlafzimmer.
Als mein Sohn schreiben sollte, wo er sich am liebsten aufhält, schrieb er einfach: Zuhause 😊


zu den Zahlen:
393 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung und Haushaltsstrom inklusive)
116 kWh - Strombezug aus dem Netz
368 kWh - Solarstrom
49 kWh - Netzeinspeisung
70% - Autarkiegrad 👍

Finanzielle Seite im Februar:
116 kWh x 0,30 Euro = 34,80 Euro Energiekosten
49 kWh x 0,122 Euro = 5,97 Euro Einspeisevergütung
-----------------------------------------------
                                       28,82 Euro zu bezahlen



Die wichtigsten Zahlen werden im Post "Statistiken" fortwährend aktualisiert





das Jahr 2020:






Dienstag, 4. Februar 2020

Statistiken

Ich habe die bisherigen Werte zusammen gestellt um die einzelnen Monate seit September 2017 zu vergleichen:


1) Solarstromproduktion



2) Energieverbrauch samt Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung und Haushaltsstrom
und einem Elektroauto seit dem 22.03.2020



3) Energiebezug aus dem Netz



4) Autarkiegrad in %



5) jährliche Produktion im Vergleich zum Energieverbrauch 






Januar 2020

Es war der beste Januar bis jetzt. Milde Temperaturen und ein paar Sonnenstunden mehr sorgten für einen hohen Autarkiegrad. 
Endlich habe ich gelernt, unsere Wärmepumpe richtig zu bedienen, aber darüber werde ich in einem anderen Post berichten. 

Unsere Daten:
474 kWh - der gesamte Hausverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom), davon 
277 kWh - aus dem Netz bezogen
241 kWh - Solarstromerzeugung 
10 kWh - Netzeinspeisung
41% - Autarkiegrad

Wenn man die gesamten Energiekosten für Januar rechnen wollte, ergibt sich Folgendes:
277 kWh x 0,30 Euro = 83,10 Euro (Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Haushaltsstrom)

Um die Werte noch besser vergleichen zu können, werde ich einen neuen Post mit allen Statistiken veröffentlichen. Dort sieht man, wie die Beträge im laufe der Jahren variieren 






Samstag, 1. Februar 2020

Stromabrechnung 2019

Wir haben die Abschlussrechnungen für den Strom und die Einspeisung im Jahr 2019 erhalten.
Ende März haben wir den Stromanbieter gewechselt.
Darum zähle ich die beiden Rechnungen zusammen:

1. Anbieter für den Zeitraum 01.01.-31.03.2019
- 788 kWh Verbrauch
- 257,58 Euro Kosten
2. Anbieter für den Zeitraum 01.04.-31.12.2019
- 354 kWh Verbrauch
- 178,81 Euro Kosten
----------------------------------------------------------
Insgesamt für 1.142 kWh waren 436,39 Euro fällig

3. Einspeisevergütung im 2019
- 5.419 kWh Stromüberschuss x 0,1220 Euro = 661,12 Euro

Das bedeutet:
661,12 Euro erhalten
436,39 Euro bezahlt
---------------------------
224,73 Euro bleiben übrig













Mittwoch, 1. Januar 2020

Jahr 2019

Im Vergleich zu 2018 fiel die Stromerzeugung geringer aus. Auf der anderen Seite sank der Energieverbrauch, abgesehen vom Januar, deutlich. Insgesamt konnten wir dadurch unsere energetische Unabhängigkeit ein wenig steigern.

Die wichtigsten Zahlen 
4471 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Kühlung durch die Wärmepumpe und Lüftung inklusive)
1088 kWh - Strombezug aus dem Netz
9638 kWh - Solarstrom Erzeugung 
5412 kWh - Überschüsse 
76% - leicht gestiegener Autarkiegrad

Finanziell:
1088 kWh x 0,29 Euro = 315,52 Euro  - gesamte Energiekosten im 2019
5412 kWh x 0,122 Euro = 660,26 Euro - Einspeisevergütung 
Wir sind somit 344,74 Euro im Plus 

Sonnige Grüße bei der Gelegenheit und Frohes Neues Jahr 2020 😊







zum Vergleich



Dezember 2019

Die Temperaturen im Dezember waren meist zwischen -3 bis +7 Grad. Sechs sonnige Tagen sorgten für gute Erträge. Der Energieverbrauch fiel relativ niedrig aus.
Die Zahlen:
422 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung und Warmwasser inklusive)
239 kWh - Strombezug aus dem Netz
216 kWh - Solarstrom Erzeugung
43% - Autarkiegrad im Dezember







Dienstag, 3. Dezember 2019

November 2019

Am 11.11.2019 ist unsere Heizperiode gestartet. Die Temperaturen zu Hause sind auf 22 Grad abgesunken - viel zu kalt für uns. Daher musste die 5 kW Luft-Wasser Wärmepumpe ran.
Der Monat war nicht wirklich sonnig. Die Stromerzeugung eher mau. Aber zwischendurch heizte die Sonne unser Passivhaus auch mal auf. 

Jetzt zu den Zahlen:
443 kWh - der gesamte Energieverbrauch
246 kWh - Strombezug aus dem Netz
225 kWh - Solarstrom Produktion
44% - Autarkiegrad 









Inzwischen hat sich der Jahres-Autarkiegrad deutlich verschlechtert.
Jahreswerte bis Ende November

4048 kWh - der gesamte Energieverbrauch (inklusive Heizung, Warmwasser, Kühlung, Lüftung, Haushaltsstrom)
849 kWh - Strombezug aus dem Netz
9421 kWh - Stromerzeugung
79% - Autarkiegrad 








Und noch der Zählerstand seit dem 28.08.2017:
2.852 kWh - Strombezug aus dem Netz
11.890 kWh - Einspeisung ins Netz

Finanziell:
2.852 kWh x 0,29 € = 827,08 €  Energiekosten innerhalb von 27 Monate
11.890 kWh x 0,122 € = 1.450,58 € Einspeisevergütung
wir sind 623,50 Euro im Plus







kurze Information: 4 Personen Haushalt, 156 m2 Passivhaus, ohne Kamin/Kessel,
9,76 kWp auf 3 Dachflächen + 13,8 kWh Stromspeicher, 5 kW Luft-Wasser Wärmepumpe, Lüftungsanlage, zu Hause 23-24°




Sonntag, 3. November 2019

Oktober 2019

Im Oktober haben wir keine Heizung gebraucht, daher war unser Energieverbrauch relativ niedrig. Leider erhöhte sich der Strombezug aus dem Netz. Am Ende des Monats haben die Reserven aus einem halb vollen Stromspeicher nicht mehr gereicht. 

Trotzdem sind die Werte zufriedenstellend:
297 kWh - der gesamte Energieverbrauch
19 kWh - Strombezug aus dem Netz
469 kWh - Solarstromerzeugung
94% - Autarkiegrad im Oktober

Die Zahlen im 2019 bis jetzt:
3.608 kWh - Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser und Kühlung - Luft-Wasser Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Haushaltsstrom)
602 kWh - Strombezug aus dem Netz
9.195 kWh - Solarstromerzeugung
83% - Autarkiegrad bis jetzt (wird im Winter noch sinken)

Die letzten Fotos zeigen unseren Stromzähler, der am 28.08.2017 eingebaut wurde.
Innerhalb von 796 Tagen haben wir
2.611 kWh aus dem Netz bezogen und
11.885 kWh Überschüsse verkauft

Jetzt bin ich mal gespannt, wann wir die Heizsaison in diesem Jahr starten. 
Momentan haben wir noch 24 Grad - optimale Temperatur für uns 😊


















Donnerstag, 31. Oktober 2019

Solare Gewinne Ende Oktober

Das Passivhaus funktioniert bei der Kälte wunderbar. Trotz des frostigen Wetters bescheren uns die Sonnenstrahlen viel Wärme zu Hause. Wir brauchen immer noch keine Heizung, auch wenn die Temperaturen unter 0 Grad sinken. Solange die Sonne am Tag scheint, hält das Passivhaus die Wärme drin 😊



Dienstag, 1. Oktober 2019

September 2019

Der Sommer ist vorbei und es hat sich deutlich abgekühlt. Trotzdem benötigen wir noch keine Heizung. Die einzelnen sonnigen Stunden und Tagen erzeugen durch die Südfenster genug Wärme, also passive solare Gewinne, um die Raumtemperatur bei 24 Grad zu halten. Daher reicht die Solarenergie für unseren Eigenbedarf vollkommen aus




die letzte Woche im September: der Energieverbrauch. 
Am Tag wird die Solarenergie direkt genutzt (orange), 
in der Nacht kommt die Energie aus dem Stromspeicher (grün)



die letzte Septemberwoche: die Stromerzeugung
Die Überschüsse werden geringer (blau)
Wechselhaftes Wetter können wir dank dem großen Speicher gut überbrücken. 
Die Tage sind genauso lang wie die Nächte 



der gesamte Energieverbrauch im September: 
304 kWh, davon 5,5 kWh Strombezug aus dem Netz



die Stromerzeugung im September: 867 kWh
98% Autarkiegrad



das Jahr 2019 bis heute: 
der gesamte Energieverbrauch (mit Heizung, Warmwasser, 
Lüftung, Kühlung und Haushaltsstrom) - 3314 kWh,
davon 584 kWh Strombezug aus dem Netz




die Stromerzeugung im 2019 betrug 8734 kWh
das Ganze ergab bis jetzt 82% energetischer Unabhängigkeit


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