Mittwoch, 16. September 2020

Ein sonniger Tag im September

 Ein sonniger Tag im September 2020 hat uns gute, solare Erträge beschert und die wurden voll genutzt:

Wir konnten das Auto aufladen. Die Spitze am Verbrauch kommt von der Wärmepumpe, die das Brauchwasser erwärmt hat.

Kurz vor 18 Uhr lief noch die Spülmaschine und der Backofen am Abend.

Coronabedingt laden wir das Auto nur einmal in der Woche auf.

🌞🌞🌞➔🔌🚗




Sonntag, 6. September 2020

3 Jahre des Stromzählers

 Huurra, unser Stromzähler ist 3 Jahre alt geworden!

Eigentlich bereits am 28.08.2020, aber zum Glück macht er mir ja keine Vorwürfe für die verspätete Geburtstagsfeier. Die Hauptsache ist: ich habe die Fotos vom 28.08.2020 und wir können ganz genau sehen, wie viel Energie uns zu 100% Autarkie gefehlt hat. 

Um völlig autark zu sein oder sich gar vom Netz trennen zu können, müssten wir die Raumtemperatur im Winter deutlich senken (wir bevorzugen 23-24 Grad), mehr Photovoltaik (an der Südfassade) installieren, einen größeren Stromspeicher oder ein Elektroauto kaufen, das die Energie wieder ins Haus abgeben kann.

Die letzten kWh sind schwer und teuer zu realisieren. Daher müssen wir derzeit mit den aktuellen Energiewerten vorlieb nehmen. So schlimm sind sie auch nicht. In der Zukunft wird der Strombezug im Winter steigen, weil wir noch das Elektroauto laden müssen.

3.516 kWh - unser Strombezug aus dem Netz innerhalb von 3 Jahren

16.555 kWh - solare Überschüsse, die ins Netz eingespeist wurden

Wenn man bedenkt, dass wir gleichzeitig keine fossilen Brennstoffe zu Hause verwenden (kein Heizöl, Gas, Pellets, Holz usw.) und seit März 2020 ein Elektroauto vorwiegend mit Solarstrom laden, dann können sich die Zahlen sehen lassen. Die Wärmepumpe arbeitet effizient und leise. Die Lüftungsanlage sorgt für immer frische Luft zu Hause, auch im Winter. Was will man mehr :)

Finanziell sieht es in etwa so aus (ich runde den Strompreis auf 30 Cent ab, obwohl wir früher weniger gezahlt haben):

3.516 kWh x 0,30 € = 1.054 € - gesamte Energiekosten innerhalb 3 Jahren (etwa 29,30 € monatlich)

16.555 kWh x 0,122 € = 2.019 € - Einspeisevergütung im gleichen Zeitraum

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Insgesamt sind wir 965,71 Euro im Plus

und sehr glücklich damit :)





 


August 2020

Der August war nicht mehr so heiß wie Juli. Zum Glück hat es manchmal geregnet. Die Tagen sind immer noch lang genug um genug Sonnenenergie zu generieren. Wir laden das Elektroauto vorwiegend mit Solarstrom. Nur wenn sich die Sonne hinter einer Wolke versteckt, liefert die PV-Anlage zu wenig Energie und der Rest wird aus dem Netz ergänzt.

Die wichtigste Erkenntnis dabei: es ist so bequem zu Hause zu laden. Schade, dass nicht alle solche Möglichkeit haben. Wir vermissen die Tankstellen kein bisschen. 

Unsere Zahlen:

392 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Haus + Auto)

6 kWh - Strombezug aus dem Netz

1.121 kWh - Solarstromerzeugung

646 kWh - Solarstrom-Überschüsse 

98% - Autarkiegrad

Finanziell:

6 kWh x 0,30 € = 1,80 € gesamte Energiekosten

646 kWh x 0,122 € = 78,81 € Einspeisevergütung

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wir sind 77,01 Euro im Plus















Samstag, 1. August 2020

Juli 2020

Hallo an alle Leser,

diesmal bin ich schnell mit den neuesten Werten. Im Juli 2020 hatten wir genug Sonne. 
Das Auto wurde 4 mal geladen. An den 2 letzten Tagen haben wir die Kühlung der Wärmepumpe eingeschaltet, damit wir die 34 Grad draußen zu Hause nicht spüren. Die Luftwärmepumpe pumpt dann das Wasser von 20-22 Grad durch die Fußbodenheizung. Der kühlere Boden entzieht dem Raum die Wärme. Es ist keine Klimaanlage, die die Temperatur auf 19 Grad reduziert. Bei uns wird die Innenraumtemperatur auf die Weise um etwa 2 Grad gesenkt. Natürlich müssen die Fenster verschattet bleiben und in der Nacht wird das ganze Haus intensiv gelüftet. Dann müssen wir daheim nicht schwitzen. Und die nächste Hitze kommt in ein paar Tagen wieder

Zu den Energiedaten:
317 kWh - der gesamte Stromverbrauch (Haus + Auto)
3 kWh - wurden dabei aus dem Netz bezogen
1370 kWh - Solarstromerzeugung
963 kWh - Einspeisung der Überschüsse
99% - Autarkiegrad

Finanziell gesehen:
3 x 0,30 € = 0,90 € - gesamte Energiekosten (Haus + "Sprit")
963 kWh x 0,122€ = 117,48 € - Einspeisevergütung
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Insgesamt sind wir 116,58 Euro im Plus

Ich wünsche Euch Sonne und uns etwas Regen, sonst trocknet bei uns alles aus

 







Juni 2020

Schnell noch den Juni 2020 ergänzen:

Es war ganz gut. Nur an einem Tag, wo wir das Auto geladen und gleichzeitig noch den Backofen eingeschaltet haben, gab es einen höheren Strombezug aus dem Netz. Eigentlich können beide Verbraucher gleichzeitig bedient werden, aber eine Wolke kam gerade dazwischen. Egal, es war keine große Katastrophe.

Wofür brauchen wir unsere Sonnenenergie?
- Warmwasser (Wärmepumpe)
- Elektroauto (Großverbraucher)
- Haushaltsgeräte
- Home Office Computer
- Beleuchtung

Im Sommer gibt es genug Solarstrom:
394 kWh - der gesamte Energieverbrauch
6 kWh - davon kamen aus dem Netz
1268 kWh - Stromerzeugung aus der Sonne
786 kWh - Stromüberschüsse 
98% Autarkiegrad

Finanziell gesehen:
6 kWh x 0,30 € = 1,80 Euro - gesamte Energiekosten mit "Sprit"
786 kWh x 0,122€ = 95,89 Euro - Einspeisevergütung
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wir sind 94,09 Euro im Plus








 

Donnerstag, 11. Juni 2020

Mai 2020

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Wir haben schon fast Mitte Juni. Also, ich werde mich kurz fassen. Im Mai hat alles wunderbar funktioniert. Wir hatten mehr als genug Sonne und Solarenergie für das Haus und ein Elektroauto. Endlich ist unser Rasen gewachsen 😅😅 der Sommer kann kommen 😀

im Mai:
391 kWh - unser gesamter Energieverbrauch, inklusive 3 mal Auto laden (die Tage kann man leicht erkennen)
3 kWh - wurden aus dem Netz bezogen
1449 kWh - Solarstrom Erzeugung
960 kWh - Einspeisung von Stromüberschüssen
99% - Autarkiegrad

das Jahr 2020 bis Ende Mai:
2059 kWh - gesamter Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Auto, Lüftung, Elektrogeräte usw.)
431 kWh - Strombezug aus dem Netz
4299 kWh - Produktion von Solarstrom
2321 kWh - Einspeisung ins Netz
79% - Autarkiegrad

Finanziell vom Januar bis Ende Mai:
431 kWh x 0,30 € = 129,30 € - Energiekosten
2321 kWh x 0,122 € = 283,16 € - Einspeisevergütung
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283,16 € - 129,30 € = 153,86 € sind wir im Plus 
















Samstag, 2. Mai 2020

April 2020

Wegen des Coronavirus bleiben wir überwiegend zu Hause. Einerseits wird es mehr gekocht, andererseits weniger Auto gefahren.
Die Stromerzeugung stieg deutlich im Vergleich zum März. Es war der beste April bis jetzt. Die optimalen Bedienungen für den Solarstrom: viel Sonne und nicht zu hohe Temperaturen.
Nur dreimal mussten wir das Auto laden. Im Hausverbrauch ist es deutlich erkennbar, an welchen Tagen das Auto geladen wurde.
Wenn wir beim Laden keinen Strom aus dem Netz ziehen wollen, dürfen Großverbraucher wie die Waschmaschine, Spülmaschine oder der Backofen nicht gleichzeitig laufen. Sonst reicht die Leistung unserer PV Anlage 9,76 kWp nicht aus um alle Verbraucher mit dem Solarstrom zu versorgen.
Den Fehler haben wir nämlich am 29.04. gemacht.

Trotzdem dürfen wir uns nicht beklagen:
1323 kWh - Stromproduktion
379 kWh - Stromverbrauch Haus + Auto
856 kWh - Netzeinspeisung
9 kWh - Strombezug aus dem Netz
98% - Autarkiegrad

Wenns ums Geld geht:
9 kWh x 0,30 Euro = 2,7 Euro  gesamte Energiekosten
856 kWh x 0,1220 Euro = 104,43 Euro   Einspeisevergütung
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wir sind 101,73 Euro im Plus

Und wir sparen uns die Spritkosten 😃👍










der Energieverbrauch im Jahr 2020


die Solarstromerzeugung im Jahr 2020


Donnerstag, 9. April 2020

März 2020

Ich bin echt spät dran mit der Berichterstattung. Zu Corona-Zeiten haben wir mehr zu tun als sonst, Schulaufgaben inklusive.

Aber ich habe gleich ein paar gute Nachrichten zu vermelden:
1. im März mussten wir nicht mehr heizen. Es gab zwar leichten Frost in den Nächten (bis -4 Grad), dafür umso mehr Sonne tagsüber. Und die Sonne hat das Haus warm gehalten. Somit hat die Wärmepumpe Sommerferien bis November (abgesehen vom Brauchwasser natürlich)

2. wir sind auf Elektroauto umgestiegen! 😊😊👍 Ich hätte mir zwar den Sion von Sono Motors gewünscht, aber das Auto lässt auf sich warten.
Dann haben wir überlegt, ob wir einen neuen oder gebrauchten Pkw kaufen. Beim Neuwagen hätten wir von der erhöhten Förderung profitieren können. Andererseits gab es deswegen viele gebrauchte, günstige Elektroautos auf dem Markt. Wir haben unsere Bedürfnisse abgeschätzt und beschlossen ein altes Model Zoe zu kaufen. Wir warten noch 2-3 Jahre bis wir in ein neues Elektroauto investieren. In der Zwischenzeit können wir unsere Erfahrungen mit einem Elektroauto sammeln. Zum Glück verfügen wir über eigene Garage und haben vorsorglich den Starkstrom dorthin verlegt.

Bei der Zoe wird die Batterie meist gemietet, was bei älteren Modellen durchaus Sinn macht. Sollte der Akku nicht richtig funktionieren, wird er vom Renault ausgetauscht.
Die geringere Reichweite ist in der Corona Krise kein Problem. Wir fahren derzeit nur zum Supermarkt und zurück. Ansonsten sind die 130-150 km Reichweite für die täglichen Fahrten völlig ausreichend. Wir planen keinen Urlaub mit Zoe.

3. das Auto wird mit Solarstrom geladen. ausgerechnet im Frühling gibt es genug Energie. An unserem Verbrauch kann man leicht erkennen, an welchen Tagen das Auto geladen wurde. wir haben keine Wallbox von E3/DC gekauft, daher unterscheidet der Stromspeicher nicht zwischen dem Auto und den anderen Haushaltsgeräten. Es wurde als weiterer Stromfresser in die Statistik integriert.
Bis jetzt sind wir mit der Zoe sehr zufrieden 😀

Unsere private Energiewende ist fast abgeschlossen.
Was ich mir noch für die Zukunft wünschen würde? - Ein Elektroauto, das den gespeicherten Strom auch mit dem Haushalt teilt.
Bis jetzt haben wir einiges erreicht:
- Passivhaus 👍
- Wärmepumpe 👍
- Lüftungsanlage 👍
- Photovoltaikanlage 👍
- Stromspeicher 👍
- Elektroauto 👍

Derzeit arbeiten wir an unserem Rasen 😅😅

Hier kommen die Zahlen für März (das Elektroauto ist seit dem 22.03.2020 dabei)
417 kWh - gesamter Stromverbrauch (Haus + Auto)
23 kWh - Strombezug aus dem Netz
916 kWh - Solarstrom
94% - Autarkiegrad

Jahr 2020 bis Ende März:
1294 kWh - gesamter Stromverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom und E-Auto seit kurzem)
419 kWh - Netzbezug
1553 kWh - Solarstrom
68% - Autarkiegrad



















Sonntag, 1. März 2020

Februar 2020

Der verregnete Februar sorgte für die niedrigste Stromproduktion im Vergleich zu 02.2019 und 02.2018. Trotzdem erreichten wir 70% Autarkie im Februar 😀
Letztes Jahr haben wir bereits am 14.02. unsere Heizsaison beendet. Dieses Jahr wurde bis Ende Februar geheizt. Allerdings habe ich gelernt die Wärmepumpe besser zu steuern, damit sie effizienter arbeitet. Im Februar lief die Heizung jeden zweiten Tag etwa eine Stunde lang. Und ja, wir haben immer noch um die 24 Grad Raumtemperatur. Durch die bessere Steuerung der Wärmepumpe konnte der Stromverbrauch im Vergleich zu 2019 und 2020 reduziert werden. Man muss fairerweise anmerken, dass der Winter nicht richtig kalt war. In den stürmischen Tagen und Nächten beweist ein Passivhaus, dass die luftdichte Bauweise ihren Zweck erfüllt. Wir haben keine Kamine durch die die Wärme entweichen kann. Die Lüftungsanlage sorgt für den Luftaustausch. Daher müssen wir keine Fenster öffnen und gleichzeitig ersticken nicht im eignen Schlafzimmer.
Als mein Sohn schreiben sollte, wo er sich am liebsten aufhält, schrieb er einfach: Zuhause 😊


zu den Zahlen:
393 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung und Haushaltsstrom inklusive)
116 kWh - Strombezug aus dem Netz
368 kWh - Solarstrom
49 kWh - Netzeinspeisung
70% - Autarkiegrad 👍

Finanzielle Seite im Februar:
116 kWh x 0,30 Euro = 34,80 Euro Energiekosten
49 kWh x 0,122 Euro = 5,97 Euro Einspeisevergütung
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                                       28,82 Euro zu bezahlen



Die wichtigsten Zahlen werden im Post "Statistiken" fortwährend aktualisiert





das Jahr 2020:






Dienstag, 4. Februar 2020

Statistiken

Ich habe die bisherigen Werte zusammen gestellt um die einzelnen Monate seit September 2017 zu vergleichen:


1) Solarstromproduktion



2) Energieverbrauch samt Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung und Haushaltsstrom
und einem Elektroauto seit dem 22.03.2020



3) Energiebezug aus dem Netz



4) Autarkiegrad in %



5) jährliche Produktion im Vergleich zum Energieverbrauch 






Januar 2020

Es war der beste Januar bis jetzt. Milde Temperaturen und ein paar Sonnenstunden mehr sorgten für einen hohen Autarkiegrad. 
Endlich habe ich gelernt, unsere Wärmepumpe richtig zu bedienen, aber darüber werde ich in einem anderen Post berichten. 

Unsere Daten:
474 kWh - der gesamte Hausverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom), davon 
277 kWh - aus dem Netz bezogen
241 kWh - Solarstromerzeugung 
10 kWh - Netzeinspeisung
41% - Autarkiegrad

Wenn man die gesamten Energiekosten für Januar rechnen wollte, ergibt sich Folgendes:
277 kWh x 0,30 Euro = 83,10 Euro (Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Haushaltsstrom)

Um die Werte noch besser vergleichen zu können, werde ich einen neuen Post mit allen Statistiken veröffentlichen. Dort sieht man, wie die Beträge im laufe der Jahren variieren 






Neuigkeiten August 2024

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